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Bleutges Worte würde ich flüstern, würde flüstern „der staub hält // die namen verschlossen der mund sucht / was morsch ist feucht zu machen und still // löst haut sich vom gaumen die stimme“ und dabei frage ich mich wie ich dem Wort anderer vertrauen soll, ist doch das eigene so fremd in diesen Zeiten.
Winter und die resultierenden Bilder, heute morgen waren die Pfützen gefroren, vorübergehend sah ich nur verzerrte Bilder. Und dass der Mensch immer aus Spiegelbildern resultiert denke ich, bisweilen lese ich lieber in Menschen als in Büchern, darin steht oft mehr als das was ich in Büchern finde. Nur der Preis ist höher.
Natürlich, das ist kein Manifest der Menschlichkeit, aber auch keine Erinnerung daran, dass auf Sardinien damals wilde Hunde zwischen den Kakteen waren, mit aufgerissenen Flanken und dass mir einer von ihnen am Strand einen Blick zuwarf. Ich war mir sicher: er war einstmals stolz und auch jetzt hatte er sich, trotz zerfetztem Fell, offenem Fleisch, trotz allem hatte er Würde.
Hinaus will ich hierauf: Man kann sich noch so oft drehen, meistens dreht man sich nur um sich selbst.
3.1.08 00:44
 



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