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"Wir sollten unsere Ratlosigkeit nicht zu überspielen versuchen mit scheinbar nahe liegenden Erklärungen. Wir sollten uns eingestehen: Wir verstehen diese Tat nicht. Wir werden sie - letzten Endes - auch nie verstehen können. 

[...]

Meine Gedanken gehen auch zur Familie des Täters. Niemand kann ihren Schmerz, ihre Trauer und wohl auch ihre Scham ermessen. Ich möchte ihnen sagen: Was immer ein Menschen getan hat: er bleibt ein Mensch."

Johannes Rau

 

 

19.3.09 00:08


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“Dieser Tag wird in Form von Eselsohren in den Ecken der Bücher eingerollt.
In den Cafehäusern wird das eingekühlte Morgenrot dieses Tages in Form von
Campari als hervorragender Aperitif empfohlen und mit Soda und Eis die
Kehlen hinabgeschlürft.
Dieser Tag legt seine zitternde Luft über das Bahnhofsgelände und über die

Schienen der Straßenbahn.”

Gert Jonke also. Das ist kein Nachruf, bisher habe ich nur geblättert in seinen Büchern, habe hin und wieder einmal etwas kurzes von ihm gelesen, ein paar Sätze hier und da aufgeschnappt und einmal, im Sommer vor zwei Jahren da stand er mir gegenüber, im rosaroten Anzug, schon etwas ausgebleicht, so ein Lächeln auf dem Gesicht das man nur als verschmitzt bezeichnen kann. Hausach, im Schwarzwald, der leselenz, ein mehrtägiges Literaturfestival, ich nur als Zuhörer dort, José hatte mich eingeladen, da stand ich also mit den anderen vor dem Café wo gerade gelesen wurde und nun sollte es weitergehen, aus dem Tal hinaus, auf einen Bauernhof am Berg, mit den Autos. Da verteilte man sich irgendwie auf die Autos, natürlich kannten sich alle untereinander wie das bei Schriftstellern so ist und ich stand eben da, innerlich händeringend, da sieht er mich an und sagt “wenn du sportlich bist fährst du bei mir mit”. Es war ein alter Cabrio und ich sollte eben hintenreinhüpfen, meinte er. Soviel zu Gert Jonke und mir,

“Was von den Schuhen dieses Tages noch übriggeblieben ist, insbesondere die
Sohlen, wirft dieser Tag
auf die Dächer der Bestattungsinstitute, für deren Arbeit insbesondere solche
Sohlen zur Herstellung von Särgen als unentbehrlich gelten.
Dieser Tag kriecht durch die Schlüssellöcher zurück.
Dieser Tag schleicht wispernd zitternd zurück flüsternd durch ein paar
Stiegenhäuser zurück.”


6.1.09 12:01


Mit ein paar Gedichten jetzt auch in der "kolik Nummer 43" zu lesen, hier zu bestellen: www.kolik.at
3.1.09 13:54


Bio Bio Bio überall biobiobio, elende scheiße, verdammte Klausur an der so ziemlich dieses verdammte Abi hängt.


Well, so you come up to me and spit right in my face
I didn't even feel it
It was such a disgrace

I punched my fist right through the glass
I didn't even feel it
It happened so fast

Such fun

 

Guns 'N' Roses - Ain't it fun

 

 

 

18.12.08 21:51


Jetzt auch hier hin und wieder zu lesen, offizieller, schien angebracht:

 

http://windschief.twoday.net/

 

 

Dieser Blog bleibt wie bisher.  

16.11.08 23:32


Weißt du, da innen drin, da bin ich ein Regenwurm, ein Regenwurm, mehrfach auf den Angelhaken gespießt, in Windungen, sich windend, so wie Härtling schreibt „Welche Angst / hat / mein Glück.“, und ich darf nie, niemals, nie aufhören mich zu bewegen, nie aufhören unterwegs zu sein, ein bisschen Staub auf offener Strecke aufwirbeln und Härtling: „Die Fremde gibt sich freiwillig / auf und redet sich heraus.“
12.11.08 00:50


Übrigens: Ich will auch überhaupt keinen verdammten Plan B. Leben ist Plan A.
10.11.08 10:56


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